Comments [0]
Ein Hoch auf die Gratiskultur im Web!
Es ist einfach das reinste Ärgernis: Da probiert man auf dem lokalen Webserver etwas Neues aus. Funktioniert alles prima, man findet das Tool toll, schiebt es hoch zum teuer gemieteten Webspace. Und: Es geht nix mehr. Das ging mir vor einigen Jahren schon einmal mit Strato so. Deshalb bin ich damals zu „Schlund und Partner“ gewechselt. Die sind dann vor geraumer Zeit mit 1und1 „migriert“ worden, und seitdem fangen dort die Macken auch an. Wenn man Glück hat, findet man einen Workaround noch in irgendeinem Forum im Web, wenn man Pech hat, zeigt die Suchmaschine: 0 Treffer. Was also tun? Zum nächsten Hoster umziehen? Nun, mit Dutzenden E-Mail-Adressen, die man für sich und andere eingerichtet hat, einem Bündel von Subdomains, die neu konfiguriert werden müssten und einem ganzen Latte Domains, für die man Papierkram ausfüllen muss, macht der Gedanke an einen Umzug nicht wirklich Spaß. Außerdem erwarte ich für ein paar hundert Euro im Jahr, die ich zahle, einfach eine umfassende Funktionsfähigkeit. Oder wofür steht das „Premium“ im Paket denn sonst? Nein, da bleibe ich lieber bei meinem eingeschlagenen Weg, gleich auf die kostenfreien Blog-, Foto-, Lifestream- und Videodienste im Web zurückzugreifen. Da weiß ich wenigstens, was mich erwartet. Es gibt Einschränkungen, ja, aber dafür erhalte ich wenigstens Tools, die ständig erweitert und verbessert werden – ohne dass ich mir das Hirn noch zermartern müsste, ob jetzt dieses oder jenes auch wirklich läuft. Und wenn ein Dienst mal seinen Geist aufgibt, dann auf zum nächsten. Auch Inhalte zu übertragen ist ja doch kein wirkliches Problem. Ein Hoch auf die Gratiskultur im Web!Comments [0]
Die Jagdsaison ist eröffnet
Gestern Nacht, so gegen 12: Die Miezen haben eine Fliege entdeckt. Jetzt gibt es kein Halten mehr, es muss Jagd auf das Viech gemacht werden. Dumm nur, das die Fliege zwar nicht schlauer, aber schneller ist...Comments [0]
Das neue heute-Studio im ZDF: Gelungen!
Als ich vor einigen Tagen die Vorschau auf das neue ZDF-Nachrichten-Studio sah, war ich noch ein wenig skeptisch, ob diese riesige virtuelle Halle nicht ein wenig zu groß geraten sei. Viel besser wurde dieses Gefühl auch nicht, als uns Fernsehzuschauer heute-Journal-Frontmann Claus Kleber durch die Hallen führte. Heute dann ging um 19 Uhr die erste "heute"-Sendung im neuen Studio mit Steffen Seibert über die Bühne oder besser gesagt: über den Äther. Ich habe sie mir eben im Internet angeschaut, und ich muss neidlos sagen: Kompliment. Zwar fand ich schon die alte Optik immer ansprechender als die der tagesschau und der Tagesthemen, mit der neuen Kulisse aber machen die Nachrichtenmacher im Zweiten Deutschen Fernsehen einen großen Schritt in Richtung Informationspräsentation der Zukunft.Nicht nur, dass das Studio sehr aufgeräumt wirkt, durch seine (virtuelle oder tatsächlich) Größe bietet es auch Raum, Themen optisch besser umzusetzen. Geradezu beeindruckend, wie Steffen Seibert in voller Größe einen Störfall im AKW Krümmel erklärt:
Ich bin gespannt, wie es da jetzt weiter geht. Um 21.50 heute Abend steht erst einmal der Live-Stream mit Blick hinter die Kulissen auf dem Programm, dann das "heute Journal" in dem neuen Ambiente.
Zufrieden stelle ich übrigens gerade fest, dass die ZDF-Mediathek ihre Videopräsentation endlich auf Flash umgestellt hat. Damit hat dann auch das ewige Herumgeeiere um den richtigen Player ein Ende.
Comments [1]
Die größten Nervensägen im Web2.0
Die Kommentarfunktion in Weblogs, Experten-Foren, Twitter und Sozialen Netzwerken – das alles sind wunderbare Einrichtungen, die unser digitales und manchmal sogar reales Leben bereichern können. Aber es gibt auch die dunkle Seite des Mitmach-Web. An einigen Tagen, zu bestimmten Gelegenheiten, wenn der Vollmond scheint und das Tweetdeck plingt, dann zeigt dieses Internet-Dings seine hässliche Fratze. Dann treten sie auf den Plan: Web-Wichte – die zehn größten Nervensägen im Web2.0
Eine sehr schöne Liste hat Stefan Winterbauer da zusammengestellt, von den „Rechtschreib-Rechthabern“ über die „Besserwisser“ und „Pöbler“ bis hin zu den Selbst-Promotern. In einigem erkenne ich mich selbst wieder (auch wenn das andere vermutlich besser beurteilen können). In vielem erkenne ich aber vor allem die wieder, die mir jeden Tag auf den Zwirn gehen. Lesenswert.
Comments [1]








